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Als Karl der Große sich in Zürich aufhielt sei - so die Sage - eine Schlange zu ihm gekommen, die sich beklagte, eine Kröte säße auf ihren Eiern. Karl solle doch darüber richten, wem die Eier zustünden. Das Urteil des Königs fiel zugunsten der Schlange aus, die ihm zum Dank einen Zauberring schenkte. Wer diesen Ring trage, den würde der König unwiderstehlich und für immer lieben. Karl schenkte ihn seiner Frau Fastrada. Als Fastrada starb, war die Trauer des Königs so groß, dass auch Volk und Bischöfe in Sorge um ihren König gerieten. Die Lösung fand Erzbischof Turpin, ein Getreuer der Tafelrunde Karls. Er zog Fastrada den Ring vom Finger und warf ihn während einer Jagd in einen Sumpf. Daraufhin verliebte sich Karl in eben diesen Ort, auf dem die Burg Frankenberg erbaut wurde.
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