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Die Besiedlung des Aachener Talkessels dürfte ihren Ursprung in den Thermalquellen haben, die römische Legionen (Mitte 1. Jh. bis Anf. 5. Jh. n. Chr.) als Militärbad nutzten. Karl der Große ließ die verfallenen Anlagen renovieren. Im Mittelalter galten die 1267 vom Münsterstift in Stadtbesitz gelangten Bäder als Vergnügungsorte, die wegen Pest und Ausschweifungen zeitweilig geschlossen wurden. Im 16 Jh. entdeckte man die Heilkraft des Wassers wieder. Franziskus Blondel baute planmäßig ein Badezentrum für Trinkkuren aus. Kupferstiche und Ölgemälde dieser Zeit illustrieren die Entwicklung Aachens und Burtscheids zu Modebädern. Porträts berühmter Badeärzte und Badeszenen schildern den Kurbetrieb. Höhepunkt der Erweiterungsbauten ist der klassizistische Elisenbrunnen von 1826 nach Plänen von Cremer und Schinkel. Souvenirs, Brunnengläser und Badeschriften ergänzen die Übersicht.
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