|
|
Der auf Karl den Großen zurückgehende Reliquienschatz zog vor allem seit der Heiligsprechung Karls durch Barbarossa (1165) Pilger aus aller Welt in die Pfalzkapelle. Der siebenjährige Turnus der Aachenfahrt mit der Öffnung des Marienschreins und der öffentlichen Zeigung der vier Hauptheiligtümer (Kleid Mariens, Windeln Christi, Lendentuch Christi und Enthauptungstuch Johannes d. T.) bildete sich in der 1. Hälfte des 14. Jh. heraus. Zu den wichtigsten Dokumenten der Ausstellung gehören zwei Ölgemälde, welche Münster und Münsterplatz während der Heiligtumsfahrten 1622 und 1854 zeigen. Mehrere Vitrinen enthalten neben einigen Pilgerschriften und Devotionalien (Heiligtumsspiegel u.a.) auch eine Anzahl tönerner Pilgerhörner, die während der Reliquienzeigung geblasen wurden.
|