Museum Burg FrankenbergKarl der Große

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Industriestadt Aachen

Tuchindustrie

Die Expansion der Industrie drang von England über Belgien in den Lütticher Raum und fand in den Kohlevorkommen der Aachener Region günstige Standortbedingungen. Diese wurde noch vor dem Ruhrgebiet ein frühes Industriezentrum, begünstigt durch die Kontinentalsperre von 1806, die die englische Konkurrenz ausschaltete. Mechanisierung und Dampfmaschinen für Tuch-, Nadel- und Metallindustrie stammten schon aus eigenen Fabriken.

Der Gründung von Bahnlinie (1841) und Hüttenverein standen als Schattenseite Landflucht und Verelendung, Wohnraumkrise und Epidemien gegenüber. Vom Reformkatholizismus geprägte Persönlichkeiten wie Franziska Schervier, Clara Fey oder Philipp Höver, die auf diese Situation in Aachen reagierten, werden exemplarisch dargestellt. Stadtpläne und Fabrikansichten erläutern die Stadtentwicklung. Musterkollektionen (Nadel- und Tuchindustrie) und Firmengeschichten sowie die Entwicklung der Bahnlinien zeichnen das Bild bis zur Gründung des Polytechnikums, der heutigen RWTH. 

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