Museum Burg FrankenbergKarl der Große

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Rethel und die Karlsfresken

Rethel-Studien zu den Fresken im Aachener Rathaus / Foto: Anne Gold

Der bedeutendste künstlerische Beitrag Aachens im 19. Jh. stammt von dem in Aachen geborenen Alfred Rethel (1816-59), dessen Freskenzyklus zum Leben Karls des Großen im Krönungsfestsaal des Aachener Rathauses dokumentiert ist (1847-51). Sein Gehilfe Joseph Kehren führte die Arbeiten zu Ende (1854-61). Eine große Anzahl Ölstudien seiner Hand sind zu sehen, dazu gerettete Originalfragmente der im Krieg zerstörten "Erbauung der Pfalzkapelle". Farbdrucke des kompletten Zyklus von 1941 lassen die verschwundene Farbkraft ahnen.

Die acht Fresken, deren Reihenfolge nach dem Krieg verändert wurde, zeigten "Otto III. in der Gruft Karls des Großen", "Der Sturz der Irminsul", "Die Schlacht von Cordoba", "Der Einzug in Pavia" und "Die Krönung Ludwigs des Frommen" (Kehren). Zerstört wurden die von Kehren vollendeten Fresken "Die Krönung Karls des Großen", "Erbauung der Pfalzkapelle" und "Die Taufe Widukinds". Weitere Gemäldestudien u.a. zu den Kaiserbildnissen im Frankfurter Römer ergänzen die umfangreiche Sammlung sorgfältiger Charakterstudien. 

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