Veranstaltungskalender

Okt
20
So
Kabarett auf der Burg – WENDELIN HAVERKAMP – ERWIN GROSCHE »und ich mach dummes Zeug« eine Hommage an Dieter Hüsch
Okt 20 um 18:00
Kabarett auf der Burg - WENDELIN HAVERKAMP - ERWIN GROSCHE »und ich mach dummes Zeug« eine Hommage an Dieter Hüsch
„Und ich mach dummes Zeug“ ist nicht nur eine Liedzeile von
Hüsch, sondern auch Titel und Motto dieses Programms, das
von Grosche und Haverkamp eigentlich nur als einmalige 
Veranstaltung zu Hüschs 10. Todestag geplant hatten. Es stieß 
dann aber in Düsseldorf und Paderborn auf so große Resonanz, 
daß sie es nun auch in Aachen auf die Bretter bringen wollen.
 
Es gibt Originaltexte von Hüsch, umarrangiert und vorgetragen
von Grosche und Haverkamp, es gibt Dialoge aus dem früheren 
Liveprogramm von „Hüsch&Haverkamp“ und der gemeinsamen 
Rundfunkserie „Sage und Schreibe“, (die die beiden jahrelang für 
den WDR produzierten), bei denen Grosche in die Rolle Hüschs 
schlüpft, und es gibt Werke von Haverkamp und Grosche, die 
eine Wahlverwandtschaft der beiden mit Hüsch erkennen lassen. 
 
Komik, Witz und Poesie, mal nachdenklich, mal bissig, von 
musikalisch bis wortversessen, in jedem Falle aber höchst 
unterhaltsames, literarisches Kabarett, wobei der Vortrag 
der „kongenialen Artikulationskünstler“ für die Zuhörer 
zum reinen Vergnügen“ wird (Rheinische Post). 

Foto Jürgen Pankarz

Okt
24
Do
Aktuell in der Burg – AACHEN UND DER KRIEG »trotz allem – es ist weitergegangen« Michael Prömpeler
Okt 24 um 19:00
Aktuell in der Burg - AACHEN UND DER KRIEG »trotz allem - es ist weitergegangen« Michael Prömpeler

Im Oktober 2019 jährt sich die Befreiung der Stadt Aachen zum 75. Mal.

Am 21. Oktober 1944 kapitulierten die deutschen Truppen in Aachen. Das Kriegsende im Westen begann. Voraus gegangen war eine zutiefst sinnlose Schlacht, an deren Ende sich nur noch etwa 6.000 von 160.000 (1939) Menschen in Aachen befanden. Auch die westlichsten Großstadt Deutschlands und die Region hatten schwer gelitten. Mehr als 60 Prozent der Stadt waren zerstört. Von ehemals 14.000 Häusern der Stadt wurden 43 Prozent vollkommen zerstört und weitere 40 Prozent mehr oder weniger beschädigt. Von 68 Kirchen und Kapellen der Stadt wurden 25 vernichtet, 43 waren schwer beschädigt. Von 11 Torbögen des äußeren Mauergürtels existierten nur noch das Marschier- und Ponttor, welche jedoch stark beschädigt wurden. Tote waren zu beklagen, überall türmten sich Trümmer und außerdem gab es nicht viel zu essen. Trotzdem kamen schon bald die ersten Einwohner wieder in ihre Heimatstadt zurück, etwa 7 Monate bevor in Deutschland selbst der Krieg beendet war.

In dem Bild-Vortrag wird der Zustand der Stadt Aachen im Jahr 1945 und der folgende Wiederaufbau eindringlich beschrieben. Dabei werden die verschiedenen Aspekte des öffentlichen Lebens sowie der privaten Wohnhäuser dargestellt.

Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für eine Diskussion bzw. Erzählungen für Zeitzeugen.

Foto: Wilson/Sowa

Okt
25
Fr
Jazz+ Doppelkonzert – Fabian Dudek Quartett & Ina Hagenau
Okt 25 um 20:00
Foto: © Fabian Dudek

Fabian Dudek Quartett

Seit jeher zerren zwei Kräfte am Jazz. Da ist auf der einen Seite die Macht des Geistes, wie sie sich in ausgefuchsten Kompositionen niederschlägt. Doch von Anfang an gibt es auch das Andere, die ungestüme, wild forschende und nimmer satte Gewalt der Improvisation, die sich über das Regelwerk des notierten Werkes hinwegsetzen möchte. In der Musik des Fabian Dudek Quartetts manifestiert sich dieses prinzipielle Ringen um die gestalterische Oberhand. Sobald das häufig nur wenige Takte andauernde Thema aufgegeben wird, liegt freies Gelände vor den Instrumentalisten. Dann haben sie alle Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten, mehr noch ihre grenzenlose Kreativität auszubreiten. Hier entwickelt sich ein junger Jazz, der neugierig über Zäune hinwegschaut, der eine ganz eigene Sprache formuliert und versucht, in den nächsten Jahren eine wichtige Stimme im Sound unserer Tage zu entwickeln.

Fabian Dudek  Saxophone, Composing
Felix Hauptmann Piano, E-Piano, Synthesizer
David Helm Double Bass
Fabian Arends Drums

http://fabiandudek.de/

Foto: Simona Bednarekf

Ina Hagenau

„Ich könnte ihr stundenlang zuhören!“ „Diese Musik und diese Stimme tun einfach nur gut.“ Diese und ähnliche Sätze hört man oft nach den Konzerten von Sängerin und Songwriterin Ina Hagenau, wenn sie auf der Bühne steht. Eine warme, ausdrucksvolle Stimme, die mit ihren Facetten und Möglichkeiten ebenso spielt wie mit den Stilistiken der Songs, die sie interpretiert und komponiert.  Songs, die sich zwischen Pop, Folk und Jazz bewegen, manchmal bluesy und kraftvoll, manchmal melancholisch und still. Inas Eigenkompositionen sind persönliche, kleine Geschichten, die mit Phantasie und Atmosphäre interpretiert dem Alltag eine zauberhaft spielerische Note geben.Ihre Authentizität in Stimme und Präsentation zieht Ohr und Auge magisch an. Mitten in der Produktion ihres dritten Albums spielt Ina Hagenau mit ihrem Partner Mischa Ruhr neue, eigene Songs auf der Burg Frankenberg. Ina Hagenau studierte Jazz- und Popgesang am ArtEZ Conservatorium Arnheim (NL) und ist seitdem im Rheinland als Musikerin und Dozentin tätig. Mit ihrem Quartett i.n.a. debütierte sie 2009 mit dem Album „distance“ und ließ 2014 „Novemberland“ folgen. Das dritte Album soll 2019 erscheinen.

Ina Hagenau Stimme
Mischa Ruhr diverse Instrumente

https://inahagenau.com/

Okt
28
Mo
»Philosophieren mit Kindern« – Anke Buchsteiner – Dr. Heidemarie Bennent-Vahle
Okt 28 um 16:15

Philosophieren mit Kindern – Kurs für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren

„Was war ich, bevor ich geboren wurde?“, „Hat die Zeit einen Anfang?“, „Gibt es etwas, wo-rüber ich ganz sicher sein kann?“, „Muss man immer die Wahrheit sagen?“, „Was sind Gedan-ken?“, „Können Tiere denken?“ – Dies sind einige der unendlich vielen philosophischen Fragen, die Kinder ganz selbstverständlich stellen. Kinder staunen und wundern sich noch über die Welt, an die sie sich erst nach und nach gewöhnen müssen. Immer wieder kreisen ihre Gedanken um Themen, deren Bedeutung im Leben der Erwachsenen zurückgetreten ist: die Unbegreiflichkeit unseres Hierseins, die wertvollen Dinge des Lebens, die Suche nach Glück und Erfolg.
Selbst dann, wenn es auf vieles keine endgültigen, rüttelfesten Antworten geben kann, ist es für eine gute Entwicklung junger Menschen ungemein wichtig, solche Fragen ernst zu nehmen und ihnen nachzugehen. Heute – in einer Welt voller Reize, Angebote und Ablenkungen – gilt dies mehr denn je. Das heißt: Angesichts aktueller Lebensherausforderungen kommt es ganz beson-ders darauf an, die kindliche Persönlichkeit zu stärken. Dies geschieht, indem Kinder im Aus-tausch mit anderen Kindern darin unterstützt werden, ihren tiefgründigen Fragen nachzugehen, indem ihnen ermöglicht wird, sich selbst, ihre Wünsche und Werte, das Gemeinsame und das Individuelle in Ruhe und Respekt zu diskutieren. Dabei entwickeln sich nicht nur die – für das soziale Miteinander so wichtigen – kommunikativen und demokratischen Fähigkeiten, Studien zeigen zudem, dass sich durch das Philosophieren auch die Leistungsfähigkeit der Kinder in zentralen Schulfächern merklich verbessert. (Vor diesem Hintergrund hat die Republik Irland das Philosophieren mit Kindern in allen Grundschulen eingeführt.)

Wir – Anke Buchsteiner, eine erfahrene Grundschullehrerin, und Heidemarie Bennent-Vahle, eine Philosophin, die schon mehrfach Philosophiegruppen mit Kindern durchgeführt hat – möchten im Herbst 2019 an vier aufeinander folgenden Montagen einen solchen Kurs in der Frankenburg anbieten. Dieser Pilotkurs, dessen Fortführung wir im Jahr 2020 planen, soll an folgenden Themenkreisen orientiert sein:
– Beziehungen: Ich – Du –Welt
– Lebensgestaltung: Wünsche – Pläne – Möglichkeiten
– Fragen der Moral: Fürsorge – Gerechtigkeit – Regeln

Montag – 28–10–19
Montag – 04–11–19
Montag – 11–11–19
Montag – 18–11–19
Montag – 25–11–19
Beginn/Ende:  16.15 Uhr/17.45 Uhr
BURG FRANKENBERG
GOFFARTSTRASSE 45 – AACHEN

Kursgebühr 25 Euro
Anmeldung Büro der Burg Frankenberg Tel. 0241 46356217                                                                                                                                                                                                                                                oder Heidemarie Bennent-Vahle 0241 53807554

Fotos: Gudrun Petersen,  jo magrean

Okt
29
Di
BURGTURM – STAMMTISCH
Okt 29 um 19:30 – 21:30
turmbar_slider
Der regelmäßige Treffpunkt der Vereinsmitglieder und Interessierte.
Jeden letzten Dienstag des Monats um 19:30 Uhr in der Turmbar.
Okt
31
Do
Kindermitmachkonzert auf der Burg »Hexen, Geister und Gespenster auf der Burg Frankenberg«
Okt 31 um 16:30
Kindermitmachkonzert auf der Burg  »Hexen,  Geister und Gespenster auf der Burg Frankenberg«
Hexen, Geister und Gespenster auf der Burg Frankenberg

Zu Halloween ist wirklich was los auf unserer Burg: Die kleine Hexe reitet singend auf ihrem Besen, zwei Gespenster laden zur Geisterstunde, der Hexenmeister zaubert auf seinem Klavier und ihr seid eingeladen zu lauschen und mitzumachen!

Tanja Raich  Gesang
Peter Grauer Klavier
Marie Therese Bihlmayer  Moderation

Foto: Kinderkonzert-Trio

Nov
2
Sa
LiveMusik auf der Burg – Romy Conzen – Rock – Akustisch
Nov 2 um 20:00
Romy Conzen ist ein Energiebündel. Ob zusammen mit ihrer Band oder auf der Burg Frankenberg alleine mit ihrer blauen Gitarre – die charmante Sängerin macht mit ihrer mal samtig-weichen, mal rauchig-rauen Stimme jede Bühne zu der ihren. Ihr Repertoire reicht von originellen, ohrwurmtauglichen Eigenkompositionen bis hin zu eigenwilligen, akustischen Cover-Versionen von Evergreens im Stile von „Like the Way I Do“, „Creep“ oder „Hotel California“. Romys Debütalbum „Black As Night“ (2012, PIAS/VMV Music) fand große Beachtung in Benelux und Großbritannien, die Singleauskopplung „Cruel To Be Kind“ war im Rahmen der Serie „The Bongo Boy Rock n’ Roll TV Show“ auf mehreren amerikanischen Fernsehsendern zu sehen und wurde in eine Kompilation für den asiatischen Markt aufgenommen. Ihr aktuelles Studioalbum „V for Victory“ erschien im April 2017 und stürmte direkt wieder die Favoriten-Playlists der Radio-DJs in Benelux.
www.romy-conzen.com

 

Foto: Christian Charlier XACT Photography

Nov
3
So
»Philosophie Workshop« – Dr. Heidemarie Bennent-Vahle – Selbsterkenntnis für Mutige
Nov 3 um 10:00
»Philosophie Workshop«   - Dr. Heidemarie Bennent-Vahle - Selbsterkenntnis für Mutige

„Das eigentliche Problem der Menschheit sei die Selbsttäuschung“, sagt Hannah Arendt. Doch lässt sich ohne jeden Selbstbetrug leben und wie kommen wir der Selbsttäuschung auf die Schliche?

Selbstverwirklichung ist ein großes Thema in unserer heutigen Zeit. Doch was bedeutet es überhaupt, sich selbst zu verwirklichen? Was meinen wir damit, wenn wir davon sprechen, uns selbst nah oder fremd zu sein? In unserer Gesellschaft, in der es ständig um Selbststeigerung und Selbstoptimierung geht, ist die Gefahr groß, dass wir hochgesteckten und problematischen Zielen hinterherlaufen. Indem wir gedankenlos den Imperativen der Leistungsgesellschaft folgen, riskieren wir, nicht nur den Kontakt zu uns selbst zu verlieren, sondern ebenso zu den Menschen um uns herum.

Dr. Heidemarie Bennent-Vahle lebt in Belgien. Sie ist Philosophin und Logotherapeutin, betreibt eine Philosophische Praxis in Henri-Chapelle /Belgien. Hier arbeitet sie sowohl mit Einzelpersonen als auch – in Workshops und Gesprächskreisen – mit Gruppen.

SONNTAG – 03–11–19
10.00 UHR – 18.00 UHR
Teilnahmegebühr
60 EURO
Teilnehmerzahl
10-15 Personen
Anmeldung
Tel. 0241 46356217
VERANSTALTUNGSORT
BURG FRANKENBERG
KULTUR UND BEGEGNUNG
GOFFARTSTRASSE 45  52066 AACHEN
Nov
8
Fr
LiveMusik auf der Burg – JOOLES – unplugged
Nov 8 um 20:00
LiveMusik auf der Burg - JOOLES - unplugged
Jooles lädt zu einem Blick hinter die Kulissen ein und präsentiert mit ihrem eingängigen Songwriting und ihrer unverwechselbaren Stimmgewalt traurig-schöne Balladen und brachiale Liebeserklärungen.
Nachdem Jooles mit ihrem Rock-Projekt „Jooles & The Hidden Tracks“ den Karlspreis 2019 musikalisch bereichert hat und mit „The Tideline“ längst eine feste Größe in Aachens Rockszene geschaffen hat, zeigt sie nun im Dachgeschoss der ehrwürdigen Burg Frankenberg ihre Songs ohne „elektronisches Make-Up“.
Die mitreißenden Rocksongs ihrer Band „The Tideline“ und ganz neue Kompositionen werden minimalistisch von Kontrabass und Percussion begleitet und führen die Zuhörer auf eine turbulente Reise durch Leidenschaft und Intimität zu ihrer ursprünglichsten Version zurück in den Heimathafen.
Ein Erlebnis, das unter die Haut geht!
GITARRE & GESANG: JOOLES – JULIA PAULY
KONTRABASS: MANUEL DICKMEIS
PERCUSSION & GESANG: TORSTEN BORRMANN
SAXOPHON: MARC RADERMACHER

 

Foto: Mario Irrmischer

Nov
10
So
Liebling, mein Herz lässt Dich grüßen… Musik jüdischer Künstler in der Weimarer Zeit
Nov 10 um 17:00
Liebling, mein Herz lässt Dich grüßen... Musik jüdischer Künstler in der Weimarer Zeit

Im Frühjahr 1933 wurde eine ganze Generation jüdischer deutscher Musiker, Schauspieler, Kabarettisten, Filmemacher, Schriftsteller und Komponisten über Nacht arbeitslos. Viele, die vorher zu den bedeutendsten und beliebtesten Künstlern ihres Faches gehörten, verloren zuerst ihren guten Ruf, dann ihre Heimat, ihr Publikum und schließlich oftmals ihr Leben. Der Sänger und Akkordeonist Søren Thies aus Limburg möchte an die bekannten und auch an die weniger bekannten jüdischen Künstler der Weimarer Zeit erinnern, deren Namen heute zu Unrecht oft völlig vergessen sind. Lieder der Comedian Harmonists treffen auf Tonfilmschlager von Friedrich Hollaender oder Werner Richard Heymann. Kabarett-Songs von Curt Bry und Willy Rosen erklingen neben Texten von Mascha Kaléko oder Theodor Kramer – Ein Chanson-Programm, das die unvergleichlich bunte Musikwelt der späten 20er und frühen 30er Jahre wieder lebendig werden lässt.

Søren Thies wurde 1969 in Hamburg geboren. Er studierte Musikwissenschaft, Völkerkunde und Geographie und machte Mitte der 90er Jahre die Musik zum Hauptberuf. Seitdem hat er sich vor allem als Interpret jiddischer und französischer Musik einen Namen gemacht. Außerdem vertonte er verschiedene deutsch-jüdische Dichter und schrieb zahlreiche Stücke für das Akkordeon, auf dem er sich in seinen Konzerten virtuos begleitet.

www.soeren-thies.de

Fotorechte: R. Langschied