Veranstaltungskalender

Okt
25
Fr
Jazz+ Doppelkonzert – Fabian Dudek Quartett & Ina Hagenau
Okt 25 um 20:00
Foto: © Fabian Dudek

Fabian Dudek Quartett

Seit jeher zerren zwei Kräfte am Jazz. Da ist auf der einen Seite die Macht des Geistes, wie sie sich in ausgefuchsten Kompositionen niederschlägt. Doch von Anfang an gibt es auch das Andere, die ungestüme, wild forschende und nimmer satte Gewalt der Improvisation, die sich über das Regelwerk des notierten Werkes hinwegsetzen möchte. In der Musik des Fabian Dudek Quartetts manifestiert sich dieses prinzipielle Ringen um die gestalterische Oberhand. Sobald das häufig nur wenige Takte andauernde Thema aufgegeben wird, liegt freies Gelände vor den Instrumentalisten. Dann haben sie alle Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten, mehr noch ihre grenzenlose Kreativität auszubreiten. Hier entwickelt sich ein junger Jazz, der neugierig über Zäune hinwegschaut, der eine ganz eigene Sprache formuliert und versucht, in den nächsten Jahren eine wichtige Stimme im Sound unserer Tage zu entwickeln.

Fabian Dudek  Saxophone, Composing
Felix Hauptmann Piano, E-Piano, Synthesizer
David Helm Double Bass
Fabian Arends Drums

http://fabiandudek.de/

Foto: Simona Bednarekf

Ina Hagenau

„Ich könnte ihr stundenlang zuhören!“ „Diese Musik und diese Stimme tun einfach nur gut.“ Diese und ähnliche Sätze hört man oft nach den Konzerten von Sängerin und Songwriterin Ina Hagenau, wenn sie auf der Bühne steht. Eine warme, ausdrucksvolle Stimme, die mit ihren Facetten und Möglichkeiten ebenso spielt wie mit den Stilistiken der Songs, die sie interpretiert und komponiert.  Songs, die sich zwischen Pop, Folk und Jazz bewegen, manchmal bluesy und kraftvoll, manchmal melancholisch und still. Inas Eigenkompositionen sind persönliche, kleine Geschichten, die mit Phantasie und Atmosphäre interpretiert dem Alltag eine zauberhaft spielerische Note geben.Ihre Authentizität in Stimme und Präsentation zieht Ohr und Auge magisch an. Mitten in der Produktion ihres dritten Albums spielt Ina Hagenau mit ihrem Partner Mischa Ruhr neue, eigene Songs auf der Burg Frankenberg. Ina Hagenau studierte Jazz- und Popgesang am ArtEZ Conservatorium Arnheim (NL) und ist seitdem im Rheinland als Musikerin und Dozentin tätig. Mit ihrem Quartett i.n.a. debütierte sie 2009 mit dem Album „distance“ und ließ 2014 „Novemberland“ folgen. Das dritte Album soll 2019 erscheinen.

Ina Hagenau Stimme
Mischa Ruhr diverse Instrumente

https://inahagenau.com/

Okt
31
Do
Kindermitmachkonzert auf der Burg »Hexen, Geister und Gespenster auf der Burg Frankenberg«
Okt 31 um 16:30
Kindermitmachkonzert auf der Burg  »Hexen,  Geister und Gespenster auf der Burg Frankenberg«
Hexen, Geister und Gespenster auf der Burg Frankenberg

Zu Halloween ist wirklich was los auf unserer Burg: Die kleine Hexe reitet singend auf ihrem Besen, zwei Gespenster laden zur Geisterstunde, der Hexenmeister zaubert auf seinem Klavier und ihr seid eingeladen zu lauschen und mitzumachen!

Tanja Raich  Gesang
Peter Grauer Klavier
Marie Therese Bihlmayer  Moderation

Foto: Kinderkonzert-Trio

Nov
2
Sa
LiveMusik auf der Burg – Romy Conzen – Rock – Akustisch
Nov 2 um 20:00
Romy Conzen ist ein Energiebündel. Ob zusammen mit ihrer Band oder auf der Burg Frankenberg alleine mit ihrer blauen Gitarre – die charmante Sängerin macht mit ihrer mal samtig-weichen, mal rauchig-rauen Stimme jede Bühne zu der ihren. Ihr Repertoire reicht von originellen, ohrwurmtauglichen Eigenkompositionen bis hin zu eigenwilligen, akustischen Cover-Versionen von Evergreens im Stile von „Like the Way I Do“, „Creep“ oder „Hotel California“. Romys Debütalbum „Black As Night“ (2012, PIAS/VMV Music) fand große Beachtung in Benelux und Großbritannien, die Singleauskopplung „Cruel To Be Kind“ war im Rahmen der Serie „The Bongo Boy Rock n’ Roll TV Show“ auf mehreren amerikanischen Fernsehsendern zu sehen und wurde in eine Kompilation für den asiatischen Markt aufgenommen. Ihr aktuelles Studioalbum „V for Victory“ erschien im April 2017 und stürmte direkt wieder die Favoriten-Playlists der Radio-DJs in Benelux.
www.romy-conzen.com

 

Foto: Christian Charlier XACT Photography

Nov
8
Fr
LiveMusik auf der Burg – JOOLES – unplugged
Nov 8 um 20:00
LiveMusik auf der Burg - JOOLES - unplugged
Jooles lädt zu einem Blick hinter die Kulissen ein und präsentiert mit ihrem eingängigen Songwriting und ihrer unverwechselbaren Stimmgewalt traurig-schöne Balladen und brachiale Liebeserklärungen.
Nachdem Jooles mit ihrem Rock-Projekt „Jooles & The Hidden Tracks“ den Karlspreis 2019 musikalisch bereichert hat und mit „The Tideline“ längst eine feste Größe in Aachens Rockszene geschaffen hat, zeigt sie nun im Dachgeschoss der ehrwürdigen Burg Frankenberg ihre Songs ohne „elektronisches Make-Up“.
Die mitreißenden Rocksongs ihrer Band „The Tideline“ und ganz neue Kompositionen werden minimalistisch von Kontrabass und Percussion begleitet und führen die Zuhörer auf eine turbulente Reise durch Leidenschaft und Intimität zu ihrer ursprünglichsten Version zurück in den Heimathafen.
Ein Erlebnis, das unter die Haut geht!
GITARRE & GESANG: JOOLES – JULIA PAULY
KONTRABASS: MANUEL DICKMEIS
PERCUSSION & GESANG: TORSTEN BORRMANN
SAXOPHON: MARC RADERMACHER

 

Foto: Mario Irrmischer

Nov
10
So
Liebling, mein Herz lässt Dich grüßen… Musik jüdischer Künstler in der Weimarer Zeit
Nov 10 um 17:00
Liebling, mein Herz lässt Dich grüßen... Musik jüdischer Künstler in der Weimarer Zeit

Im Frühjahr 1933 wurde eine ganze Generation jüdischer deutscher Musiker, Schauspieler, Kabarettisten, Filmemacher, Schriftsteller und Komponisten über Nacht arbeitslos. Viele, die vorher zu den bedeutendsten und beliebtesten Künstlern ihres Faches gehörten, verloren zuerst ihren guten Ruf, dann ihre Heimat, ihr Publikum und schließlich oftmals ihr Leben. Der Sänger und Akkordeonist Søren Thies aus Limburg möchte an die bekannten und auch an die weniger bekannten jüdischen Künstler der Weimarer Zeit erinnern, deren Namen heute zu Unrecht oft völlig vergessen sind. Lieder der Comedian Harmonists treffen auf Tonfilmschlager von Friedrich Hollaender oder Werner Richard Heymann. Kabarett-Songs von Curt Bry und Willy Rosen erklingen neben Texten von Mascha Kaléko oder Theodor Kramer – Ein Chanson-Programm, das die unvergleichlich bunte Musikwelt der späten 20er und frühen 30er Jahre wieder lebendig werden lässt.

Søren Thies wurde 1969 in Hamburg geboren. Er studierte Musikwissenschaft, Völkerkunde und Geographie und machte Mitte der 90er Jahre die Musik zum Hauptberuf. Seitdem hat er sich vor allem als Interpret jiddischer und französischer Musik einen Namen gemacht. Außerdem vertonte er verschiedene deutsch-jüdische Dichter und schrieb zahlreiche Stücke für das Akkordeon, auf dem er sich in seinen Konzerten virtuos begleitet.

www.soeren-thies.de

Fotorechte: R. Langschied

Nov
22
Fr
Jazz+ »Mareike Wiening Quartett« New York Jazz
Nov 22 um 20:00
Jazz+   »Mareike Wiening  Quartett«  New York Jazz
MAREIKE WIENING QUARTETT
„Metropolis Paradise“ ist das neue Album der Schlagzeugerin Mareike Wiening und die letzte Produktion des berühmten Systems Two Studios in Brooklyn, New York. Die mehrfach ausgezeichnete Musikerin ist durch ein DAAD-Stipendium vor sieben Jahren nach New York gezogen und hat sich dort über die Jahre in der New Yorker Jazz-Szene etabliert. Sie gab Konzerte im Blue Note Jazzclub, beim Winter Jazzfest New York und in der Carnegie Hall. Auf der Bühne stand sie u.a. mit John Zorn und der aufstrebenden Vibraphonistin Sasha Berliner. Konzerte führten sie durch ganz Europa, Nord- und Südamerika. Sie ist Endorserin der Beckenfirma Meinl und Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. Nun ist sie zurück in Deutschland und bringt ihr neu veröffentlichtes Album mit nach Europa. Die aktuelle Formation ist die deutsche Version der seit 2014 bestehenden Band mit Saxophonist Stefan Karl Schmid, Pianist Volker Engelberth und Bassist Celvin Lennig. Alle Mitspieler sind als Solisten und als Bandmitglieder wegweisend. Regelmäßige Gast-Auftritte mit der WDR und HR Bigband und Auszeichnungen wie der Jazzpreis des Landes Baden-Württemberg und der WDR Jazzpreis gehören zu ihrer Würdigung.
Inspiriert ist die Musik nicht nur von den Einflüssen des Big Apple, sondern auch von Wienings früherer Lebensstation: Skandinavien. Eingängige Melodien, interessante Rhythmen und clevere Basslines verleihen der Musik ihren einzigartigen Charakter. Der musikalische Dialog zwischen Solist und Begleitung ist dabei ein weiteres Merkmal der Band: Das Geben und Nehmen, die emotionale Reaktion oder die kreativen und ungeahnten Überraschungen, die durch Spontanität und aus dem Moment heraus entstehen. Das Resultat ist ein außergewöhnliches Programm „mit einer modulierenden harmonischen Sprache und einem vorwärtstreibendem Groove. Die Musik ist teils kammermusikalischer Jazz, teils intensiv rockig, teils frei improvisiert“. (The New York Times) 
Mareike Wiening Schlagzeug
Volker Engelberth Piano
Stefan Karl Schmid Saxophon
Calvin Lennig Bass

 

Dez
1
So
»Hans Muff – Gedächtnisveranstaltung« Öcher Blues + Verzäll mit Dieter Kaspari´s Blues Bajaasch und Gäste
Dez 1 um 16:00
»Hans Muff – Gedächtnisveranstaltung« Öcher Blues + Verzäll mit Dieter Kaspari´s Blues Bajaasch und Gäste

Schon bald ist Nikolaus. Und Hans Muff. Denn der gehört zu ihm wie Maria zu Josef. Früher kannte ihn jedes Kind. Heute geht es ihm wie St. Martin. Doch bevor auch der schwarze Mann mit der Rute vergessen und durch modischen Firlefanz ersetzt wird, wollen seine Fans ihm noch mal ein Denkmal setzen.
Das Programm: Dieter Kasparis Blues Bajásch und als Gäste Resi Schumacher und Albert Henrotte. Alles mit viel Öcher-Seele und klassischem Rhythm and Blues. Unsere Gäste werden uns  nicht alltägliche Geschichten aus dem Aachener Leben erzählen.

Dieter Kaspari

Uwe Böttcher 

Mark Beumers

und als Gäste

Resi Schumacher und

Albert Henrotte

 

Foto/Wilfried Schüller