Veranstaltungskalender

Okt
24
Do
Aktuell in der Burg – AACHEN UND DER KRIEG »trotz allem – es ist weitergegangen« Michael Prömpeler
Okt 24 um 19:00
Aktuell in der Burg - AACHEN UND DER KRIEG »trotz allem - es ist weitergegangen« Michael Prömpeler

Im Oktober 2019 jährt sich die Befreiung der Stadt Aachen zum 75. Mal.

Am 21. Oktober 1944 kapitulierten die deutschen Truppen in Aachen. Das Kriegsende im Westen begann. Voraus gegangen war eine zutiefst sinnlose Schlacht, an deren Ende sich nur noch etwa 6.000 von 160.000 (1939) Menschen in Aachen befanden. Auch die westlichsten Großstadt Deutschlands und die Region hatten schwer gelitten. Mehr als 60 Prozent der Stadt waren zerstört. Von ehemals 14.000 Häusern der Stadt wurden 43 Prozent vollkommen zerstört und weitere 40 Prozent mehr oder weniger beschädigt. Von 68 Kirchen und Kapellen der Stadt wurden 25 vernichtet, 43 waren schwer beschädigt. Von 11 Torbögen des äußeren Mauergürtels existierten nur noch das Marschier- und Ponttor, welche jedoch stark beschädigt wurden. Tote waren zu beklagen, überall türmten sich Trümmer und außerdem gab es nicht viel zu essen. Trotzdem kamen schon bald die ersten Einwohner wieder in ihre Heimatstadt zurück, etwa 7 Monate bevor in Deutschland selbst der Krieg beendet war.

In dem Bild-Vortrag wird der Zustand der Stadt Aachen im Jahr 1945 und der folgende Wiederaufbau eindringlich beschrieben. Dabei werden die verschiedenen Aspekte des öffentlichen Lebens sowie der privaten Wohnhäuser dargestellt.

Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für eine Diskussion bzw. Erzählungen für Zeitzeugen.

Foto: Wilson/Sowa

Okt
25
Fr
Jazz+ Doppelkonzert – Fabian Dudek Quartett & Ina Hagenau
Okt 25 um 20:00
Foto: © Fabian Dudek

Fabian Dudek Quartett

Seit jeher zerren zwei Kräfte am Jazz. Da ist auf der einen Seite die Macht des Geistes, wie sie sich in ausgefuchsten Kompositionen niederschlägt. Doch von Anfang an gibt es auch das Andere, die ungestüme, wild forschende und nimmer satte Gewalt der Improvisation, die sich über das Regelwerk des notierten Werkes hinwegsetzen möchte. In der Musik des Fabian Dudek Quartetts manifestiert sich dieses prinzipielle Ringen um die gestalterische Oberhand. Sobald das häufig nur wenige Takte andauernde Thema aufgegeben wird, liegt freies Gelände vor den Instrumentalisten. Dann haben sie alle Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten, mehr noch ihre grenzenlose Kreativität auszubreiten. Hier entwickelt sich ein junger Jazz, der neugierig über Zäune hinwegschaut, der eine ganz eigene Sprache formuliert und versucht, in den nächsten Jahren eine wichtige Stimme im Sound unserer Tage zu entwickeln.

Fabian Dudek  Saxophone, Composing
Felix Hauptmann Piano, E-Piano, Synthesizer
David Helm Double Bass
Fabian Arends Drums

http://fabiandudek.de/

Foto: Simona Bednarekf

Ina Hagenau

„Ich könnte ihr stundenlang zuhören!“ „Diese Musik und diese Stimme tun einfach nur gut.“ Diese und ähnliche Sätze hört man oft nach den Konzerten von Sängerin und Songwriterin Ina Hagenau, wenn sie auf der Bühne steht. Eine warme, ausdrucksvolle Stimme, die mit ihren Facetten und Möglichkeiten ebenso spielt wie mit den Stilistiken der Songs, die sie interpretiert und komponiert.  Songs, die sich zwischen Pop, Folk und Jazz bewegen, manchmal bluesy und kraftvoll, manchmal melancholisch und still. Inas Eigenkompositionen sind persönliche, kleine Geschichten, die mit Phantasie und Atmosphäre interpretiert dem Alltag eine zauberhaft spielerische Note geben.Ihre Authentizität in Stimme und Präsentation zieht Ohr und Auge magisch an. Mitten in der Produktion ihres dritten Albums spielt Ina Hagenau mit ihrem Partner Mischa Ruhr neue, eigene Songs auf der Burg Frankenberg. Ina Hagenau studierte Jazz- und Popgesang am ArtEZ Conservatorium Arnheim (NL) und ist seitdem im Rheinland als Musikerin und Dozentin tätig. Mit ihrem Quartett i.n.a. debütierte sie 2009 mit dem Album „distance“ und ließ 2014 „Novemberland“ folgen. Das dritte Album soll 2019 erscheinen.

Ina Hagenau Stimme
Mischa Ruhr diverse Instrumente

https://inahagenau.com/

Nov
22
Fr
Jazz+ »Mareike Wiening Quartett« New York Jazz
Nov 22 um 20:00
Jazz+   »Mareike Wiening  Quartett«  New York Jazz
MAREIKE WIENING QUARTETT
„Metropolis Paradise“ ist das neue Album der Schlagzeugerin Mareike Wiening und die letzte Produktion des berühmten Systems Two Studios in Brooklyn, New York. Die mehrfach ausgezeichnete Musikerin ist durch ein DAAD-Stipendium vor sieben Jahren nach New York gezogen und hat sich dort über die Jahre in der New Yorker Jazz-Szene etabliert. Sie gab Konzerte im Blue Note Jazzclub, beim Winter Jazzfest New York und in der Carnegie Hall. Auf der Bühne stand sie u.a. mit John Zorn und der aufstrebenden Vibraphonistin Sasha Berliner. Konzerte führten sie durch ganz Europa, Nord- und Südamerika. Sie ist Endorserin der Beckenfirma Meinl und Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. Nun ist sie zurück in Deutschland und bringt ihr neu veröffentlichtes Album mit nach Europa. Die aktuelle Formation ist die deutsche Version der seit 2014 bestehenden Band mit Saxophonist Stefan Karl Schmid, Pianist Volker Engelberth und Bassist Celvin Lennig. Alle Mitspieler sind als Solisten und als Bandmitglieder wegweisend. Regelmäßige Gast-Auftritte mit der WDR und HR Bigband und Auszeichnungen wie der Jazzpreis des Landes Baden-Württemberg und der WDR Jazzpreis gehören zu ihrer Würdigung.
Inspiriert ist die Musik nicht nur von den Einflüssen des Big Apple, sondern auch von Wienings früherer Lebensstation: Skandinavien. Eingängige Melodien, interessante Rhythmen und clevere Basslines verleihen der Musik ihren einzigartigen Charakter. Der musikalische Dialog zwischen Solist und Begleitung ist dabei ein weiteres Merkmal der Band: Das Geben und Nehmen, die emotionale Reaktion oder die kreativen und ungeahnten Überraschungen, die durch Spontanität und aus dem Moment heraus entstehen. Das Resultat ist ein außergewöhnliches Programm „mit einer modulierenden harmonischen Sprache und einem vorwärtstreibendem Groove. Die Musik ist teils kammermusikalischer Jazz, teils intensiv rockig, teils frei improvisiert“. (The New York Times) 
Mareike Wiening Schlagzeug
Volker Engelberth Piano
Stefan Karl Schmid Saxophon
Calvin Lennig Bass